Am Kragen Platz lassen
Ein hoher Mantelkragen und eine große, tief sitzende Mütze können viel Fläche rund um das Gesicht bedecken. Wenn Ihnen das zu dicht erscheint, verändern Sie zunächst die Mützenposition oder den Kragen, soweit der Wetterschutz dabei erhalten bleibt. Ein zusätzliches dickes Tuch kann die Situation weiter verändern und gehört deshalb in die Anprobe.
Bei einem offenen Revers bleibt mehr vom Oberteil sichtbar. Hier kann die Mütze eine Farbe dieses Oberteils aufnehmen oder einen eigenen Akzent setzen. Prüfen Sie den Mantel auch offen, wenn Sie ihn unterwegs häufig so tragen. Eine Kombination muss nicht in jeder Stellung identisch wirken, sollte sich aber in den üblichen Varianten für Sie stimmig anfühlen.
Volumen und Oberfläche vergleichen
Eine grobe Strickmütze hat eine andere sichtbare Struktur als ein glattes Modell. Neben einem stark strukturierten Mantel können beide Oberflächen präsent sein. Wenn Sie weniger Unruhe möchten, probieren Sie eine ruhigere Oberfläche, bevor Sie die Farbe wechseln. Mitunter war die Struktur der größere Unterschied.
Betrachten Sie auch die Form von der Seite. Ein langer Überstand am Hinterkopf, ein breiter Umschlag oder ein Bommel verändert die Silhouette. Keine dieser Formen ist grundsätzlich einer bestimmten Gesichtsform vorbehalten. Wichtiger sind der gewünschte Eindruck und ein Sitz, der bei Bewegung nicht ständig korrigiert werden muss.
Den ganzen Weg mitdenken
Setzen Sie die Mütze auf und nehmen Sie sie wieder ab. Wenn Sie am Ziel keinen Hutplatz haben, überlegen Sie, wo das Teil verstaut werden kann, ohne es in eine zu kleine Tasche zu pressen. Prüfen Sie bei Bedarf auch die Kombination mit Brille und Kopfhörern.
Wählen Sie aus zwei vorhandenen Mützen diejenige, die mit dem Mantel und dem Tagesplan funktioniert. Ein neuer Farbton ist nicht erforderlich, nur weil er auf einem Stylingfoto exakt zur Tasche passt. Die tatsächlich getragene Kombination zählt mehr als eine isolierte Farbübereinstimmung.



