Mit den Etiketten beginnen
Nehmen Sie zuerst Stücke heraus, deren Pflege von der üblichen Wäsche abweicht. Dazu können empfindliche Gestricke, aufwendig verzierte Oberteile oder ausdrücklich nur professionell zu pflegende Teile gehören. Entscheidend ist die konkrete Kennzeichnung, nicht allein der Name des Materials. Eine ähnliche Oberfläche macht zwei Kleidungsstücke nicht automatisch zu geeigneten Waschpartnern.
Prüfen Sie danach die erlaubte Temperatur und Behandlung der verbleibenden Teile. Stellen Sie daraus Gruppen zusammen, die tatsächlich gemeinsam behandelt werden können. Eine kleine separate Wäsche kann sinnvoller sein als eine volle Trommel mit widersprüchlichen Anforderungen. Beachten Sie dabei auch die Beladungsangaben Ihrer Maschine für das jeweilige Programm.
Farben und Oberflächen berücksichtigen
Trennen Sie helle und dunkle beziehungsweise möglicherweise abfärbende Teile entsprechend ihren Angaben. Bei einem neuen kräftig gefärbten Kleidungsstück lohnt ein genauer Blick auf Hinweise zum separaten Waschen. Ein Farbton, der trocken stabil aussieht, ist kein Beleg dafür, wie er sich in der Wäsche verhält.
Denken Sie außerdem an die Oberflächen. Ein stark fusselndes Stück kann für eine dunkle, glatte Bluse ein ungünstiger Partner sein. Harte oder raue Details sollten nicht unbemerkt an empfindlichen Materialien reiben. Bereiten Sie Verschlüsse und abnehmbare Bestandteile so vor, wie es die Herstellerhinweise vorsehen, statt jedes Teil unverändert aus dem Wäschekorb zu übernehmen.
Vor dem Start einen letzten Blick werfen
Leeren Sie Taschen und kontrollieren Sie, ob ein Teil versehentlich in der falschen Gruppe gelandet ist. Prüfen Sie das gewählte Waschmittel anhand seiner Eignung und Dosierhinweise. Ein größerer Anteil ist nicht automatisch gründlicher oder passender. Wenn eine besondere Behandlung nötig ist, sollte sie nicht durch ein beliebiges Alltagsprodukt ersetzt werden.
Überlegen Sie schließlich, wie die einzelnen Teile trocknen werden. Eine Gruppe mit unterschiedlicher Trocknung kann nach dem Waschen wieder getrennt werden. Legen Sie dafür Platz und Unterlagen bereit. Die Sortierung endet nicht zwangsläufig beim Schließen der Maschinentür; sie soll verhindern, dass später aus Zeitdruck alle Stücke denselben ungeeigneten nächsten Schritt bekommen.



